Positive Visionen trotz Corona Inzidenz

Update 12.05.2021

Zwar gilt zurzeit bis Ende Juni die Bundesnotbremse, jedoch ist aufgrund der fortschreitenden Impfkampagne und der Schnelltestmöglichkeiten auch ein Silberstreif am Horizont zu sehen.

Daher sind wir so optimistisch, jetzt einige geplante Kulturveranstaltungen in den Terminkalender einzustellen.

Wir hoffen auch, dass bald die Corona-Infektionszahlen so weit sinken, dass wir mit dem Cafébetrieb gefahrlos wieder beginnen können und dass sich Gruppen wieder im Kulturcafé treffen können.

Bleibt gesund, bleibt gelassen und freut euch mit uns auf die hoffentlich bald kommende freiere Zeit.

GiessenStreamTeam im Kulturcafé

Am 20.02.2021 war das GiessenStreamTeam Cordula Poos und Peter Herrmann im Kulturcafé in Daubringen zu Gast. Sie präsentierten unser Kulturcafé und den aus Daubringen stammenden Musiker und Percussionisten Markus Reich, der zwei Stücke auf Handpans spielte.

Markus Reich sollte ursprünglich am 6. Dezember 2020 sein Soloprogramm im Kulturcafé spielen, das ging jedoch wegen Corona nicht. Desto schöner ist es, dass er jetzt im Café über GiessenStreamTeam zu sehen ist:
Link zu Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=aG2DfDfDKYE&t=2s

 

Fragen anlässlich der Kommunalwahl 2021 an kandidierende Parteien und deren Antworten

Vorbemerkung des IM-PULS:

Am 14.02.2021 schickte der IM-PULS anlässlich der Kommunalwahl vom 14.03.2021 einen Katalog mit vier Fragen an alle in Staufenberg kandidierenden Parteien. Die Fragen handeln von Themen rund um das Aufgabenfeld und die Aktivitäten des IM-PULS.

 

Geantwortet haben vier Parteien: GAL, FDP, CDU und SPD.
Die Freien Wähler (FW) haben auf unser Schreiben nicht reagiert. Bei Nachforschungen haben wir auf der Facebook-Seite der FW folgenden Beitrag gefunden (Kopie aus: https://www.facebook.com/FWStaufenberg/):

„Die Freien Wähler Staufenberg werden zur Zeit vermehrt aufgefordert , Unterlagen für verschiedene Institutionen auszufüllen bzw. ein Statement abzugeben!
das erfolgt meistens vor einer Kommunalwahl !
Wir fordern alle, die ein Anliegen an uns haben auf,
die FW Sitzungen zu besuchen,( sind immer öffentlich!) oder an die Fraktion Vorschläge zu unterbreiten. Vor einer Wahl haben wir intern sehr viele Tätigkeiten zu verrichten!
Wir sind alle ehrenamtlich Tätig und in vielen weiteren Institutionen beschäftigt. Anfragen werden innerhalb der FW diskutiert und bedarf einer genauere Überprüfung.
Wir freunen uns über jeglicher Art von ehrenamtlicher Tätigkeit ,aber haben sie Verständnis, dass auch unsere Freizeit nur begrenzt ist.“

 

Im Folgenden könnt ihr nun die Fragen und die Antworten der Parteien zu den jeweiligen Themen sehen:

 1. Wie steht Ihre Partei zu der Arbeit des IM-PULS im Kulturcafé/ der Begegnungsstätte in Daubringen? Wie wird Ihre Partei die Aktivitäten des IM-PULS konkret unterstützen?


CDU
:
Wie auch anderen Vereinen stehen wir der Arbeit des Impuls-Vereins sehr positiv gegenüber. Die Ehrenamts- und Vereinsarbeit trägt maßgeblich zu unserer funktionierenden Zivilgesellschaft bei und kann kaum hoch genug bewertet werden. Der Impuls-Verein hat in der Vergangenheit durch tolle Projekte zum Gemeinwohl beigetragen, das angesprochene Kulturcafé ist nur eines davon. Diese Möglichkeit für die Daubringer, aber auch Bürger aus allen Staufenberger Ortsteilen und darüber hinaus ist eine tolle Initiative. Wir bedauern es sehr, dass die Pandemie den Betrieb so stark eingeschränkt hat.

Eine konkrete Unterstützung kann natürlich nur unter Betrachtung der sonstigen knapp 70 Vereine der Stadt vorgenommen werden, die sich sicherlich ebenso über Unterstützung freuen würden.

 

SPD:
Die SPD Staufenberg begrüßt die Aktivitäten des IM-PULS ausdrücklich – dies haben wir in der Vergangenheit so zum Ausdruck gebracht und dies werden wir auch in Zukunft so sehen. Wir werden den IM-PULS auch künftig bei seinen verschiedenen Aktivitäten unterstützen, sehen wir doch dessen vielfältiges kulturelles und soziales Engagement als wichtigen Baustein für ein gedeihliches Miteinander in unserer Stadt an. Neben der ideellen Unterstützung durch unsere Mitglieder werden wir uns auch dafür einsetzen, dass Ihnen – soweit die städtische Vereinsförderung dies zulässt und Haushaltsmittel vorhanden sind – bei im Vorfeld mit der Stadtverwaltung abzustimmenden Projekten ggf. monetäre Unterstützung gewährt werden kann. Denkbar ist auch, dass wir uns dafür einsetzen, dass bei bestimmten Projekten Hilfestellungen durch den städtischen Bauhof ermöglicht werden (z.B. hinsichtlich Transport- u. Aufbaulogistik städtischer Bühnenteile für Events).

 

FDP:
Wir als Freie Demokraten unterstützen jegliche Gemeindearbeit, die sich mit der kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung der Bürgerinnen und Bürger beschäftigt. Die Initiative und das Engagement der IM-PULS Mitglieder zeigt einmal mehr, dass es, durch die Bereitschaft sich einzubringen, möglich ist, etwas für die Menschen zu erreichen und zu bewegen. Eine Teilnahme an Veranstaltungen von IM-Puls oder eine Mitarbeit u.a. im Rahmen von Diskussionsrunden können wir uns sehr gut vorstellen.

 

FW:
Keine Antwort

 

GAL:
Der IM-PULS-Verein leistet mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag zum kulturellen und sozialen Leben in Staufenberg. Die kulturellen Veranstaltungen besitzen über die Stadt Staufenberg hinaus eine hohe Attraktivität, dies kommt den Kulturschaffenden und allen Einwohner*innen der Region zugute. Die Sonntagnachmittage im Kulturcafé sind eine Bereicherung für das dörfliche Leben, insbesondere auch für die älteren Menschen. Darüber hinaus können sich Gruppen wie z. B. eine Krabbelgruppe in den Räumlichkeiten des IM-PULS treffen. Das ehrenamtliche Engagement der IM-PULS-Mitglieder ist von hohem Wert und bereichert das Leben auf dem Land; es ist ein wertvoller Beitrag für das Gemeinwesen.

Die Unterstützung von Vereinen, Sport-, Gesangs- und anderen gemeinnützigen Vereinen und die Förderung von Kultur und Bildung ist Teil der Aufgaben einer Kommune. Als GAL möchten wir die Arbeit des IM-PULS e.V. sowohl ideell über eine gute Kooperation sicherstellen als auch finanziell über Fördermittel entsprechend den zur Verfügung stehenden Geldern.

 

2. Tritt Ihre Partei für eine Unterstützung des seit 2005 alljährlich stattfindenden Sommerfestivals auf der Burg Staufenberg durch die Stadt Staufenberg ein, ganz konkret durch die Bereitstellung einer Bühne?


CDU
:
Selbstverständlich unterstützen wir das Sommerfestival auf der Burg Staufenberg. Die Bereitstellung einer Bühne aus Mitteln der Stadt können wir an dieser Stelle nicht versprechen. Gerne sind wir aber bereit, insbesondere im Gespräch mit den anderen Vereinen der Stadt, über eine Beschaffung zu sprechen, wenn sie für mehrere Veranstaltungen benötigt wird.
Gleichzeitig wollen wir ermitteln, ob eine stirnseitig an die Sporthalle angefügte, feste Tribüne zu verwirklichen ist. Dies würde eine witterungsunabhängige Möglichkeit schaffen und den mühsamen Auf- und Abbau der aktuellen Bühne in der Stadthalle unnötig machen.
 

SPD:
Ja, wir werden uns dafür einsetzen, dass die Stadt Staufenberg das Sommerfestival auf Burg Staufenberg unterstützt. Sollte mit ihrer Frage nach „Bereitstellung einer Bühne durch die Stadt“ eine Gestellung von Bühnenteilen aus der Stadthalle (falls technisch möglich) und Unterstützung durch den städtischen Bauhof bei Transport- u. Aufbaulogistik meinen, können wir uns dafür einsetzen, soweit wir dies im Zuge der Gleichbehandlung auch anderen gemeinnützigen Ortsvereinen zugestehen.
 

FDP:
Wir Freie Demokraten sehen das traditionelle Sommerfestival auf der Burg Staufenberg inzwischen als einen festen Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt Staufenberg an. Selbstverständlich werden wir uns für eine Unterstützung dieser Veranstaltung einsetzen. Konkrete und seriöse Zusagen über finanzielle Mittel können wir natürlich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht treffen.
 

FW:
Keine Antwort
 

GAL:
Das Sommerfestival auf der Burg ist eines der Höhepunkte im kulturellen Leben der Stadt. Die Bereitstellung einer Bühne über die Stadt ist sicherlich sinnvoll, zumal diese Bühne dann auch von anderen Vereinen oder Akteuren aus der Gemeinde genutzt werden kann. Dementsprechend können wir uns gut vorstellen, einen solchen Antrag zu prüfen bzw. in die Stadtverordnetenversammlung einzubringen oder zu unterstützen.  

 

3. Wie steht Ihre Partei zur Arbeit von „Dabeisein in den Gießener Lahntälern“? Tritt sie für eine dauerhafte Bereitstellung der notwendigen Geldmittel durch die Stadt als ergänzende Finanzierung zu den Bundes- und Landesmitteln ein? 


CDU
:
Die Arbeit der Initiative für mehr Bürgerbeteiligung und Demokratieförderung ist ein guter Baustein für eine lebendige Demokratie. Mit großem Interesse lesen wir die Einsendungen bei „Mein Ort und ich“.
Wir haben uns für die Beteiligung an den Kosten des sogenannten “Kümmerers” sowohl im Magistrat als auch in der Stadtverordnetenversammlung eingesetzt. Soweit zukünftig ergänzende Finanzierungsmittel notwendig sind, werden wir das im Rahmen der uns vom Haushalt gegebenen Freiräume positiv unterstützen.
 

SPD:
Wir sehen die Arbeit von “Dabeisein in den Gießener Lahntälern“ als äußerst positiv und vor allem als notwendig an, um insbesondere dem wachsenden Rechtspopulismus etwas entgegenzusetzen. Nicht zuletzt deshalb haben wir uns im vergangenen Jahr erfolgreich dafür eingesetzt, dass die – neben den Bundes- u. Landesmitteln – von den beteiligten Kommunen (ursprünglich nur des Lumdatals ) aufzubringenden anteiligen Finanzierungskosten durch Einbeziehung weiterer Kommunen aus dem Buseckertal auf mehrere Schultern verteilt wurden und somit alle bisher beteiligten Kommunen „dabeigeblieben“ sind und das „Netzwerk“ dadurch sogar erweitert werden konnte. Die SPD Staufenberg wird für eine dauerhafte Bereitstellung der notwendigen Geldmittel durch die Stadt als ergänzende Finanzierung durch Bundes- und Landesmittel eintreten.
 

FDP:
Wir begrüßen die Arbeit von „Dabeisein in den Gießener Lahntälern“ und befürworten mit Blick auf eine couragierte Bevölkerung darüber hinaus auch die Prüfung einer dauerhaften ergänzenden Finanzierung durch die Stadt.
 

FW:
Keine Antwort

GAL:
Das Projekt „Dabeisein“ ist ein wichtiger Baustein in der kommunalen politischen Bildung und Gemeinwesenarbeit; u. a. sind dadurch der Jugendbeirat und Seniorenbeirat ins Leben gerufen und als wirksame Instrumente im politischen Diskurs etabliert worden. Es wird zu einem großen Teil über Bundesmittel finanziert, aber auch die Stadt muss einen Eigenbeitrag leisten. Die Arbeit des Projektes langfristig zu sichern, ist eines unserer erklärten Ziele.

 

4. Die Beteiligung der Bürger*innen an politischen Prozessen wird von allen politischen Parteien als wichtig erachtet. Wie stellt sich Ihre Partei Bürger*innenbeteiligung vor? Welche konkreten Formen sehen Sie als möglich und notwendig an? Was verstehen Sie unter Gemeinwesenarbeit, mit welchen städtischen Maßnahmen wollen Sie Gemeinwesenarbeit konkret in Staufenberg umsetzen?
 

CDU:
Wir sind für transparente Darstellungen aller notwendigen Beschlüsse und nehmen gerne Wünsche/Anregungen aller Bürger Staufenbergs an, um die dann auch unterstützend an die örtlichen Gremien weiter zu leiten. Wir laden alle Bürger herzlich dazu ein, sich in den Vereinen und Bürgerinitiativen für ihre Anliegen zu engagieren, oder auch den direkten Kontakt zu den Parteien zu suchen!

Bei hoffentlich bald wieder öffentlich möglichen Veranstaltungen stehen wir dann gerne für Fragen und deren Beantwortung zur Verfügung. Außerdem ist jederzeit Kontakt über unsere Facebookseite möglich.
 

SPD:
Als politische Partei sehen wir natürlich eine Möglichkeit darin, dass Bürger*innenbeteiligung über eine aktive Mitwirkung in unserer Parteiarbeit vor Ort verwirklicht werden kann, wobei wir auch für Bürger*innen offen sind, die sich nicht gleich parteipolitisch binden wollen. Sodann wurden unter unserer maßgeblichen Beteiligung im letzten Jahr endlich ein Jugendbeirat sowie ein Seniorenbeirat etabliert, denen Anhörungsrechte etc. in den maßgeblichen städtischen Gremien eingeräumt wurden. Über diese Beiräte können sich Bürger*innen (jung und alt) unabhängig von parteipolitischer Bindung engagieren bzw. betätigen. Da diese Beiräte noch recht neu sind, gilt es jetzt, deren Aktivitäten zu unterstützen, damit sie ihre Sicht der Dinge in den kommunalpolitischen Entscheidungsgremien wirksam anbringen können. Aber: Bürger*innenbeteiligung ist natürlich keine Einbahnstraße. Bereits jetzt steht es allen Bürger*innen offen, die öffentlichen Sitzungen der städtischen Gremien (Stadtverordnetenversammlung, Haupt- und Finanzausschuss, Ortsbeiräte) zu besuchen und sich dort in den jeweils vorgeschalteten öffentlichen Frageviertelstunden bezüglich ihrer Fragen an die Stadt zu artikulieren. Sodann ist auch nicht zu vergessen, dass unser Bürgermeister regelmäßig stattfindende Bürgersprechstunden in allen Ortsteilen etabliert hat, in denen allen Bürger*innen Gelegenheit gegeben wird, ihre Fragen und Anregungen etc. anzubringen.  

Unter Gemeinwesenarbeit verstehen wir alles, was der Bedarfserkennung an Problemlagen, der Erarbeitung von Lösungen dazu und deren Umsetzung in unserem kommunalen Umfeld unter Einbeziehung der Betroffenen dient. Gemeinwesenarbeit verbindet einen breiten Korridor von Problemstellungen, angefangen bei Kinder- u. Jugendbetreuung, Senior*innenbetreuung, Hilfe für sozial Schwache, Flüchtlingshilfe, dem wir auf kommunaler Ebene bereits z.B. durch Einstellung eines Jugendpflegers sowie der Einstellung einer Flüchtlingshelferin Rechnung getragen haben. Daneben halten wir es für erforderlich, Initiativen wie „Dabeisein in den Gießener Lahntälern“, die sich mit ihren Aktivitäten ebenfalls in der Gemeinwesenarbeit bewegen, ideell und soweit möglich auch materiell zu unterstützen und zu fördern.  

Schlussendlich stehen die Mitglieder unserer Partei und diejenigen, die – ohne Mitglied zu sein – für die Interessen unseres Kommunalwesens ihren Beitrag leisten, natürlich auch in Verbindung und im Austausch mit anderen Ortsvereinen der verschiedensten Ausprägung, was uns in die Lage versetzt, auch deren Sorgen, Wünsche und Anregungen ins kommunale Handlungsgeschehen einzubetten.
 

FDP:
Die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in politische Entscheidungsprozesse wird von uns Freien Demokraten ebenfalls begrüßt – es ist gelebte Demokratie.

Als Beispiel für eine solche Bürgerbeteiligung sehen wir die Diskussion um die Reaktivierung der Lumdatalbahn. Hier setzen wir uns für eine verbindliche Befragung der Bürgerinnen und Bürger vor der Zusage von finanziellen Mitteln durch die Stadt ein.
 

FW:
Keine Antwort
 

GAL:
Die Beteiligung von Bürger*innen umfasst unserer Meinung nach drei Aspekte:
1. einen guten Informationsfluss von politischen Akteuren zu Bürger*innen und umgekehrt;
2. Raum für Meinungsaustausch und Argumentation zwischen Politik und Bürger*innen;
3. Formen von Mitwirkung über Beiräte, Anhörung, gezielte Befragung und ähnliches.

So wollen wir z. B. dafür sorgen, dass die Protokolle aus öffentlichen Sitzungen als eine Möglichkeit zur direkten, ungefärbten Dokumentation der parlamentarischen Arbeit veröffentlicht werden. Für sinnvoll halten wir es auch, dass zu wichtigen kommunalen Fragen Informationsveranstaltungen mit anschließender Diskussion angeboten werden und Bürger*innen z. B. über Beiräte regelmäßig die Möglichkeit haben, ihre Anliegen in die politischen Gremien zu tragen.

Unter Gemeinwesenarbeit verstehen wir einen Ansatz der sozialen Arbeit, der versucht, die verschiedenen Gruppen einer Region zu stärken, und zwar hinsichtlich ihrer Kommunikation, ihrer Handlungsmöglichkeiten im politischen Geschehen und ihrer Wirksamkeit bei der Gestaltung ihrer Lebensumwelt, ähnlich wie dies schon im Projekt „Dabeisein in den Lahntälern“ geschieht. Bezogen auf die politische Arbeit in der Kommune bedeutet dies für uns, dass wir Vereine und Initiativen als zivilgesellschaftliche Akteure ernst nehmen, mit ihnen kooperieren und sie bei der Gestaltung ihrer Aufgaben unterstützen – dies nach besten Kräften, aber eben auch entsprechend den vorhandenen Ressourcen.

 

Schlusswort des IM-PULS:

Wir danken allen Parteien und deren Vertreter*innen, die sich die Mühe gemacht haben, auf unsere Fragen zu antworten.

Wir haben in der Vergangenheit schon erleben dürfen, dass die Politik sich für Anliegen der Kultur und damit auch des IM-PULS interessiert, und hoffen, dass in Zukunft ein Dialog mit allen politischen Parteien fortgeführt werden wird. Wir halten den Einfluss von Bürger*innen auf politische Entscheidungen für enorm wichtig und für ebenso wichtig die Neugier der Politik auf Bedürfnisse und Wünsche der Bürger*innen.  

An die Bürger*innen ergeht natürlich der Aufruf: GEHT WÄHLEN!

Licht ins Dunkel

Drei Lesungen aus dem Netz genommen.
Mr. Sorista mit seinen Lichtchoreografien bleibt anklickbar:
Part 3 Leuchtfäden
Part 4 Reifen
Part 5 Flügel

 

 

 

Unter dem Titel „Licht ins Dunkel“ stellte der IM-PULS ab dem 10. Januar 2021 eine Videoreihe mit Lesungen auf seine Homepage ein.

Freund*innen und Mitglieder des IM-PULS lasen Ausschnitte aus ihren Lieblingsbüchern, dazu zauberte der Lichtkünstler Mr. Sorista alias Sebastian Hambach von der Gruppe „Entourage Berlin“ stimmungvolle Jonglagen und Choreografien mit verschiedenen leuchtenden Tools.

Ursprünglich war eine Veranstaltung im Daubringer Kulturcafé mit Lesungen und Lichtkunst für den 27. Dezember geplant. Aus den bekannten Gründen musste die Veranstaltung ausfallen und findet nun im Internet eine veränderte Form. Immer sonntags, beginnend mit dem 10. Januar, wurde eine neue Folge der Lesereihe auf im-puls-staufenberg.de eingestellt. Den Beginn machte Sabine Vogel mit der Geschichte “Die Steinpalme“ von Pet Partisch.
Im zweiten Teil las Peter Müller aus “Deutschland. Ein Wintermärchen” von Heinrich Heine.
Die fünfte und bisher letzte Folge liest Marianne Schreiner: “Nein! Ich gehe nicht zum Seniorentreff!” von Virginia Ironside.


Gemäß der Genehmigungen der Buchverlage mussten Teil drei bis fünf bereits wieder aus dem Netz genommen werden.

Wir dürfen allerdings die stimmungsvollen Leuchtchoreografien von Mr. Sorista von der Berliner Artistengruppe “Entourage” weiterhin zeigen und tun dies gerne.

Licht ins Dunkel Part 1
Sabine Vogel liest “Die Steinpalme” von Pet Partisch
Zum Ansehen bitte ab 10.01.2021 anklicken

 

 

 

Licht ins Dunkel Part 2
Peter Müller liest aus “Deutschland. Ein Wintermärchen” von Heinrich Heine
Zum Ansehen bitte ab 17.01..2021 anklicken

 

 

 

 

Licht ins Dunkel Part 3
Ilona Basselli-Held liest aus “So zärtlich war Suleyken” von Siegfried Lenz
Mit zeitlich begrenzter Genehmigung des S. Fischer Verlags
Video nicht mehr verfügbar

 

 

Licht ins Dunkel Part 3

Mr. Sorista alias Sebastian Hambach von der Berliner Gruppe Entourage
Choreografie mit Leuchtfäden

 

 

Licht ins Dunkel Part 4
Lothar Schreyeck liest aus “Was man von hier aus sehen kann” von Mariana Leky
Mit zeitlich begrenzter Genehmigung des DuMont Buchverlags
Video nicht mehr verfügbar

 

 

Licht ins Dunkel Part 4

Mr. Sorista alias Sebastian Hambach von der Berliner Gruppe Entourage
Lichtchoreografie mit Reifen

 

 

Licht ins Dunkel Part 5
Marianne Schreiner liest aus “Nein! Ich gehe nicht zum Seniorentreff!” von Virginia Ironside
Übersetzung: Gertrud Wittich
Mit zeitlich begrenzter Genehmigung des  Wilhelm Goldmann Verlags, München, in der Penguin Random House Verlagsgruppe © 2011
Video nicht mehr verfügbar.

 

Licht ins Dunkel Part 5
Mr. Sorista alias Sebastian Hambach von der Berliner Gruppe Entourage
Lichtchoreografie mit Flügeln

 

Das Kleid meiner Großmutter

oder warum mir der alte Kram immer noch wichtig ist


Ein Filmprojekt von Theater Joschik in Kooperation mit IM-PULS. Kulturpolitischer Arbeitskreis Staufenberg e.V.,
entstanden im Rahmen der FLUX-Künstler*innen-Residenz. Das hessenweite Förderprogramm FLUX ermöglicht künstlerische Arbeiten im ländlichen Raum zusammen mit den Menschen vor Ort.

Der Schriftsteller Peter Kurzeck kam 1945 als Flüchtlingskind mit seiner Mutter und Schwester aus Böhmen nach Staufenberg und hat sein Talent als Beobachter und Bewahrer ganz im Dienst seiner hessischen Wohnorte gelebt. Durch seine Werke sind uns gesprochene und geschriebene Lebenserinnerungen aus der Zeit seiner Kindheit in Staufenberg erhalten. Seinem inneren Auftrag folgend – die Dinge festzuhalten und zu bewahren – beschreiben heute Menschen aus Staufenberg und Umgebung die Orte, Dinge und Erinnerungen, welche unbedingt bewahrt werden sollen.

 

Zum Anschauen bitte anklicken


Choreografin und Bewegungskünstlerin Ekaterina Khmara und Regisseur Matthias Faltz:

Eine Begegnung der besonderen Art: Theater Joschik & IM-PULS
Zu Beginn der ersten Etappe unserer künstlerischen Arbeit in Staufenberg kannten wir weder den Schriftsteller Peter Kurzeck noch den Verein IM-PULS. Wir hatten 2019 mit Jugendlichen eine große Präsentation im Burgsaal der Burg Staufenberg erarbeitet und das hat Spaß gemacht. Aber 2020 im zweiten Jahr unserer Künstlerresidenz wollten wir etwas ganz anderes machen – wir hatten die Texte, Tonaufnahmen und die besondere Verbindung von Peter Kurzeck zu Staufenberg kennengelernt. Die Beschäftigung mit den Themen Heimat, Bewahren und deren künstlerischen Ausdrucksformen hat uns über verschiedene Wege zum Verein und ins Kulturcafé geführt – für uns ein großes Geschenk. Hier haben wir ein ganz neues – coronabedingt quasi noch uneingeweihtes – Haus gefunden, aber vor allem viele Menschen, die sich für die Begegnung mit uns, untereinander und der Beschäftigung mit den Fragen des Zusammenlebens interessieren. Geplant war eine künstlerische Präsentation am Ende des Jahres 2020, aber wir mussten Abstand halten und so ist es ein Film geworden, den wir hier präsentieren. Vielen Dank an alle Beteiligte, vielen Dank an die Gastgeber und vor allem an die Menschen mit Offenheit, Neugier und Ihrer Bereitschaft in die Gemeinschaft zu investieren
.

 

Peter Müller für IM-PULS:

Auch für uns vom Verein Im-Puls war es ein sehr besonderes Erlebnis mit Ekaterina und Matthias dieses Projekt angehen zu dürfen. Niemand von uns hatte zu Beginn auch nur die geringste Ahnung, was da auf uns zukommen würde.

Schon im Jahr 1987 hatte der Verein IM-PULS die Freude, eine Lesung mit Diskussion mit diesem sehr bemerkenswerten Menschen Peter Kurzeck durchführen zu können. Schon damals hat uns dieser Mensch, seine Gabe, Dinge sehr genau zu sehen, zu erinnern und zu beschreiben, sehr beindruckt.

An Peter Kurzeck und seine Art, Erlebtes zu beschreiben, anzuknüpfen, war eine Idee, die alle an dem Projekt beteiligten Personen sehr schnell begeistern konnte. Was aber letztendlich das wirklich Besondere an diesem Projekt war, ist die Tatsache, dass Ekaterina und Matthias hier Menschen zusammenbrachten, die, obwohl sie sich zum großen Teil vorher nicht kannten, eine vertrauensvolle, ja freundschaftliche Beziehung zueinander herstellten.

Ich denke, ich kann hier für alle Beteiligten sprechen, wenn ich sage, dass es uns allen enormen Spaß gemacht hat uns hier beteiligen zu dürfen. Wir danken daher an dieser Stelle Ekaterina und Matthias, uns dieses Erlebnis ermöglicht und das Projekt so liebevoll, einfühlsam und professionell betreut zu haben.

 

Zum Anschauen bitte anklicken

Kulturcafé am Buchenberg. Bericht aus “rundumdenkirchturm”

Kulturcafé

Was von den Daubringern während der Planungsphase im DRK-Haus mit einer gewissen Skepsis betrachtet wurde, hat sich nach der Eröffnung in kürzester Zeit als eine absolute Bereicherung des Gemeindelebens herausgestellt.

Da das Kaffeetrinken während des Sommers auf der wunderschön gestalteten Terrasse stattfinden konnte, waren sehr bald Tische und Stühle, wenn auch unter strengen Coronabedingungen, besetzt. Es war förmlich zu spüren, wie wohl sich die Menschen fühlten und wie sehr sie die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten schätzten, die Unterhaltungen, die Gespräche und die Neuigkeiten, die ausgetauscht werden konnten, wenn auch mit gewissem Abstand zueinander. Bei jedem Treffen gab und gibt es auch in Zukunft nur selbstgebackene Kuchen und Torten.

Besonders schön war, dass stets genügend Helferinnen und Helfer zur Verfügung standen, die den Service und den hinterher anfallenden Kehraus mit Bravour meisterten. Allen Voran natürlich die Vorsitzende des Impuls- Vereins, Dr. Barbara Pohl Hondrich und Ehemann Lothar Schreyeck, die sich um eine blühende Kulturlandschaft in Daubringen und darüber hinaus sehr bemühen. Ihnen verdankt man auch viele finanziellen Hilfen verschiedenster Institutionen und privater Spenden für Einrichtung und Bewirtschaftung des liebevoll und zweckmäßig eingerichteten Begegnungs-raumes, der dem Verein aus Mitteln des Dorferneuerungsprogrammes zur Verfügung gestellt wurde, von der Kirchengemeinde tatkräftig unterstützt.

Ein Highlight war z. B. die am 20. September von der iranischen Künstlerin, Mehri Salami, eröffnete Vernissage (s. rechts).

Auch einige andere Vorträge fanden vor den neuen strengeren Corona- Bedingungen bereits statt. Für die Zeit danach liegen schon etwa 30 Bewerbungen für kulturelle Darbietungen verschiedenster Art bei der Impuls-Vorsitzenden vor. Private Nutzungen sind daher nur begrenzt möglich.

Bleibt noch all denjenigen zu danken, welche diese Kulturstätte in Daubringen ermöglichten, damit sie auch in Zukunft mit guten Ideen im Sinne und zur Freude der Gemeinschaft mit Leben erfüllt werden kann.

Quelle: Marianne Schreiner

Ausstellungeröffnung im Kulturcafé

Einige werden sich bestimmt noch an die Künstlerin Mehri Safari und ihre Tochter Rojin erinnern, die 2018 für einige Monate in Daubringen im Kirchenasyl lebten.

Am 20.9.20 war es deshalb für viele und insbesondere für die Künstlerin selbst eine große Freude, einige ihrer Bilder im Kulturcafé ausstellen zu können. Sehr viele Besucher nahmen die Einladung an und waren von den Werken begeistert. Frau Safaris Bilder sind eine einmalige Mischungaus Modellierung verschiedenster Materialien und Malerei. Fachkundige Besucher bestätigten die Einzigartigkeit.

Das Team des Cafés bot an diesem Tag alles „rund um den Apfel” an.

Bei herrlichem Sommerwetter, frischen Apfelpfannkuchen und einem Glas Cidre genoss man Kunst, kulinarische Genüsse und schöne Gespräche.

Die Ausstellung ist noch für eine Weile im Café zu besuchen. Bleibt zu hoffen, dass die Türen des Kulturcafés bald wieder für die verschiedenen Veranstaltungen öffnen können.

Quelle: HeikeTöllich 

Corona Inzidenz erfordert Absagen

Update 23.03.2021
Die dritte Welle rollt. Aufgrund der hohen Inzidenzzahlen der Corona-Pandemie wird es bis auf Weiteres keine Veranstaltungen im Kulturcafé geben.
Wir sehen uns hoffentlich im Sommer!

Update 07.01.2021
Noch immer sind die Infektionszahlen von Covid 19 sehr hoch. Daher sind weiter alle Veranstaltungen untersagt, nach aktueller Lage zunächst bis Ende Januar 2021.

Bleibt zuversichtlich und gelassen!

Update 28.11.2020
Aufgrund der neuen Beschlüsse der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin sowie der neuen Allgemeinverfügung des Landkreises Gießen sind Konzerte und ähnliche Veranstaltungen bis mindestens 20. Dezember untersagt.
Cafés sind ebenfalls nicht erlaubt.

Um die Gesundheit aller zu schützen, wollen wir uns an diese Regeln halten. Bleibt gelassen!

Update 28.10.2020:
Mit den heutigen Beschlüssen von Bund und Ländern sind Regeln vorgegeben, aufgrund derer alle Veranstaltungen im Kulturcafé bis Ende November abgesagt werden müssen. Darunter fallen ein Konzert mit Fogel F. am 20.11.2020 und der Spieleabend am 28.11.2020. Ebenso betroffen sind die Sonntagscafés und die Treffen der Gruppen im Kulturcafé. Inwiefern Veranstaltungen im Dezember stattfinden können, wird die weitere Entwicklung zeigen.

21.10.2020
Aufgrund der hohen Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner*innen in 7 Tagen) bei der Corona-Pandemie werden leider die nächsten angekündigten Veranstaltungen

abgesagt:
22.10.2020 Vortrag “Künstliche Intelligenz”
30.10.2020 “Wein trifft Käse”
31.10.2020 Spieleabend
01.11.2020 Nachmittagscafé

Für die darauf folgenden Veranstaltungen achtet bitte auf weitere Informationen.

Tut uns sehr leid. Die Gesundheit hat aber Vorrang.

Mitmachen

Du möchtest gerne bei uns mitmachen?
Das ist ganz einfach. Jede und jeder kann bei uns mitmachen. Auch ohne Mitglied im Verein zu sein.

Du hast eine Idee? Die willst du gerne umsetzen? Oder du willst einfach bei irgendwas dabeisein? Gerne.

Natürlich freuen wir uns, wenn du uns unterstützt und auch Mitglied im Verein wirst. Auch das ist ganz einfach:

Ausfüllen und an:

IM-PULS. Kulturpolitischer Arbeitskreis Staufenberg e.V.
Friedhofstraße 1
35460 Staufenberg

schicken.

Wir freuen uns auf dich!

Gerne beantworten wir auch deine Fragen. Sende einfach eine Mail an vorstand@im-puls-staufenberg.de.

Viele Grüße
Der Vorstand