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Zukunft der Industrie: Wie geht es weiter nach der Werksschließung in Mainzlar?

4. Juli 2025, 19:00
Kostenlos

Seit 1907 ist die »Schamott« in Mainzlar ein fester Bestandteil der hiesigen Industrie und fest mit unserer Region verwurzelt. Viele Generationen von Menschen haben dort voller Stolz feuerfeste Materialien produziert. Nach einem erfolgreichen Kampf gegen die Schließung im Jahr 2022, der von vielen als »Wunder von Mainzlar« gefeiert wurde, kam jedoch Ende 2024 die ernüchternde Hiobsbotschaft: Das Aus für den Standort. Trotz Garantien und versprochenen Investitionen wird das Werk zum Jahresende geschlossen!

Der DGB nutzt die »Tage der Industriekultur Mittelhessen 2025«, um auf die erfolgreiche Geschichte der »Schamott« und den engagierten Arbeitskampf der Kolleginnen und Kollegen und der IG BCE zurückzublicken, aber auch nach vorne zu schauen.

In Kooperation mit dem IM-PULS lädt der DGB ein zur Veranstaltung Zukunft der Industrie: Wie geht es weiter nach der Werksschließung in Mainzlar?«

Die Veranstaltung einleiten wird Volker Hess mit einem kurzen Vortrag zur Geschichte der Didier Werke und der Industrie im Gießener Land. Anschließend wird eine Podiumsdiskussion mit Anita Schneider, Landrätin Landkreis Gießen; Peter Gefeller, Bürgermeister der Kommune Staufenberg; Michael Schwarz, Betriebsratsvorsitzender RHI Magnesita sowie Klaus Zecher, Vorsitzender DGB-Kreisverband Gießen und Kurt Hillgärtner, Vorsitzender GießenerLand e.V. stattfinden.

Diskussionspunkte:

  • Rahmenbedingungen für die Industrie:Welche politischen Bedingungen braucht die Industrie, um zukunftsfähig zu bleiben?
  • Ansiedlungspolitik:Wie können wir Ansiedlungen fördern?
  • Zukunft von Mainzlar:Was passiert nach der Schließung des Werks?

Details

Veranstaltungsort

Veranstalter

  • DGB Mittelhessen