Konzertwochenende

Am Wochenende der KW 39 fand bei herrlichem Spätsommerwetter das erste Konzert auf dem Gelände der neuen Begegnungsstätte in Staufenberg-Daubringen statt. Die Gruppe “Radio 2020” um Gitarrist Peter Herrmann, die sich aus einem Treiser Musicalprojekt entwickelte und schon im August auf der Staufenberger Burg zu hören war, unterhielt die über 70 Gäste und Helfer des Kulturvereins Impuls am Samstagabend mit Songs wie Space Oddity von David Bowie, Poison von Alice Cooper oder From now on aus dem Musicalfilm The Greatest Showman. Weil das Wetter mitspielte, konnte die Veranstaltungen aus den Räumen des Kulturcafés auf den Platz davor verlegt werden. Die Hanglage begünstigte die theaterartige Atmosphäre, die Lichtspiele des Sonnenuntergangs taten ihr übriges, für angenehme Stimmung zu sorgen.
Die erste Vorsitzende Bärbel Pohl-Hondrich und Bürgermeister Gefeller begrüßten die Gäste und gaben ihrer Begeisterung Ausdruck, dass nun trotz Corona endlich wieder Musikveranstaltungen stattfinden können, wenn auch in kleinerem Rahmen. Die Vereinsmitglieder haben mehrere Jahre darauf hin gefiebert, nun endlich in neuen Räumen starten zu können. Die Begegnungsstätte konnte im Gebäude des Deutschen Roten Kreuzes eingerichtet werden, das auch den neuen Daubringer Kindergarten beherbergt. Das Sonntagscafé startete bereits im Juli und kann jeden ersten und dritten Sonntag im Monat von 15 bis 17:30 Uhr besucht werden. Geplant sind nun weitere Kulturveranstaltungen wie Lesungen und kleine Konzerte, die wegen des nahenden Herbstes vermutlich im Inneren des Gebäudes mit weniger Gästen stattfinden müssen, je nach aktueller Coronalage.
Am Sonntag lud der Verein Impuls dann wieder zu seiner Reihe Kultur im Garten ein. Diesmal spielten im Garten von Susanne Rotter und Udo Dort “Die vereinigten Väter”, vier Musiker aus Daubringen und Rödgen mit Gitarren, Bass, Cajon und Gesang, die Songs wie Mrs. Robinson, Free Electric Band oder Über den Wolken präsentierten. Die Akustikversionen der bekannten Lieder begeisterten über 30 Besucher bei wiederum bestem Spätsommerwetter.
Bei beiden Veranstaltungen wie auch schon bei den Konzerten auf der Burg Staufenberg merkte man sowohl den Künstlern als auch den Gästen an, dass es höchste Zeit wurde, wieder aufzutreten bzw. anderen Menschen zu begegnen und den Musikvorträgen zu lauschen.